Abklärungskolposkopie
Als eine der wenigen gynäkologischen Praxen im Frankfurter Raum führen wir eine Abklärungskolposkopie durch. So kann es sein, dass Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt Sie zu uns in die Dysplasiesprechstunde überweist. Wir bitten Sie daher, sowohl die Überweisung als auch bereits vorliegende Befunde zu diesem Termin mitzubringen. Da es nach der Untersuchung noch zu einer leichten Schmierblutung kommen kann, empfehlen wir Ihnen, eine dünne Binde/Vorlage mitzubringen.
Weitere Informationen zur Abklärungskolposkopie finden Sie unter dem Begriff Dysplasiesprechstunde auf unserer Website.
Eng miteinander verknüpft: Abklärungskolposkopie und HPV-Impfung
Beide verfolgen dasselbe Ziel: Gebärmutterhalskrebs verhindern – aber auf unterschiedlichen Wegen. HPV (Humane Papillomviren) sind die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs. Bestimmte Hochrisiko-Typen können Zellveränderungen am Muttermund auslösen, die sich über Jahre zu Krebs entwickeln.
Die HPV-Impfung setzt hier vorbeugend an: Sie schützt vor den gefährlichsten Typen und senkt damit deutlich das Risiko, überhaupt eine Abklärungskolposkopie zu benötigen. Für bereits Infizierte oder Ungeimpfte bleibt die Kolposkopie jedoch ein wichtiges Sicherheitsnetz, da sie Vorstufen erkennt, bevor sich Krebs entwickelt.
Auch Geimpfte sollten regelmäßig zur Krebsvorsorge gehen, denn die Impfung schützt nicht gegen alle HPV-Typen und wirkt am besten vor dem ersten Sexualkontakt.
Weitere Informationen
Ausführliche Informationen finden Sie in der Broschüre Früherkennung Gebärmutterhalskrebs. Sehr informativ ist auch die hr-Sendung „Die Ratgeber” vom 10. März 2026, in der Dr. Johanna Lange zu Gast war und über den Themenkomplex gesprochen hat (Minute 00:30 – 10:09).
Der Film Gebärmutterhalskrebs-Impfung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) fasst den Sinn und Zweck der Impfung sehr gut zusammen (Video mit freundlicher Erlaubnis der Kassenärztlichen Bundesvereinigung):